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Zehnmal Hochfranken

Zehnmal Hochfranken

Wir lieben Hochfranken. Wir lieben seine Natur. Wir lieben es, hier zu arbeiten und zu leben. Dies ist eine Hommage an unsere Region, die so viel bietet und so bunt ist. Hochfranken ist liebenswert, stark, vielfältig, ideenreich, heimatverbunden, neugierig, genussreich, überraschend, mittelständisch, zukunftsfähig – entdecke Hochfranken!

Hochfranken umspannt Frankenwald und Fichtelgebirge, die Landkreise Hof und Wunsiedel i.F. sowie die kreisfreie Stadt Hof, liegt zentral an den Autobahnen A9 und A93, genau in der Mitte zwischen den europäischen Zentren München, Berlin, Frankfurt und Prag. Kein Wunder, dass Hochfranken Logistik-drehkreuz ist. Kurze Wege gibt es hier aber auch im täglichen Leben, und das staufrei. Die Lebensqualität ist hoch, die Lebenshaltungskosten günstig, die Natur nah: Hochfranken ist eine Region zum Arbeiten und zum Leben. Auch Unternehmen schätzen Hochfranken: BHI Biohealth International erweitert seine Produktionsflächen in Münchberg, ALUKON investiert 20 Millionen Euro in den Standort Konradsreuth, LAMILUX eröffnet in Rehau eine Kindertagesstätte mit innovativem Konzept. So unterschiedliche Unternehmen wie REHAU, Rohleder, Hohenberger Manufaktur für Tapeten und Farbenwerke Wunsiedel sind seit Jahrzehnten in Hochfranken ansässig und können sich keinen besseren Standort vorstellen. Hier werden Unternehmenstraditionen in die Zukunft geführt, innovative, kreative Konzepte geboren, Ideen und Visionen umgesetzt. „Hochfranken braucht sich nicht zu verstecken, ganz im Gegenteil: Viele Weltmarktführer haben hier ihren Sitz und bieten hochqualifizierte Arbeitsplätze“, sagt Matthias Döhla, Bürgermeister von Konradsreuth. „Wir sind sehr gut darin, ‚Stolpersteine‘ zu verwenden, um etwas Tolles daraus zu bauen“, fügt Frank Dreyer, Bürgermeister von Weißenstadt, hinzu. Susanne Lang, Horenso Consulting, sagt: „In jedem Auto in Europa steckt eine Komponente aus Hochfranken.“ Überrascht?


KARRIEREZIEL hat Stadtoberhäupter und Unternehmer gefragt, was Neu-Hochfranken wissen sollten. Hier ihre Antworten:

1. MENSCHEN & LEBEN:

In Hochfranken hast du es mit bodenständigen, authentischen und sympathischen Menschen zu tun. Zusammenhalt wird großgeschrieben. Viele Vereine machen es Zugereisten leicht, Anschluss zu finden und neue Kontakte zu knüpfen. Ein kleiner Dialektkurs kann nicht schaden, um im Alltag zu bestehen. „Bassd scho“, heißt es, sei das größte Kompliment eines Hochfranken – es gibt hier einfach mehr Macher als große Redner. Einmal warm geworden, gelten Hochfranken als verlässlich.

2. LANDSCHAFT & NATUR:

Hochfranken bietet Natur pur. Mittelgebirgslandschaften mit Gipfeln, Tälern, Wäldern, Wiesen, Flüssen, Seen, durchzogen von Tausenden Kilometern Rad- und Wanderwegen: Hier finden Naturliebhaber, was ihr Herz begehrt. Nice-to-know: Der zartweiß blühende Siebenstern ist Leitpflanze und Symbol des Fichtelgebirges. Und wer Glück hat, entdeckt im Frankenwald die leuchtend gelbe Arnika.

„Bei uns in Konradsreuth lässt es sich nicht nur arbeiten, sondern auch leben – und das in allen Altersgruppen. Konradsreuth macht Freud‘!

Reine Förderprogramme helfen nur bedingt weiter. Meiner Meinung nach ist eine grundsolide Finanzierung der Gemeinden der Schlüssel zum Erfolg. Das erfordert aber eine zuverlässige ‚große‘ Politik.

BÜRGERMEISTER
MATTHIAS DÖHLA
KONRADSREUTH; LANDKREIS HOG

3. KINDER & BILDUNG:

Hochfranken ist familienfreundlich. Kindergartenplätze sind verfügbar, alle Schul-zweige ausgebaut, viele Schulen frisch modernisiert. Die Berufsfachschulen in Selb, Naila und Wunsiedel genießen einen sehr guten Ruf. Die Hochschule Hof mit ihrem breiten Studienangebot, dem Campus in Münchberg (Textil, Design) und dem neuen Design-Studiengang in Selb (Mobility Design) ist der Leuchtturm in der hochfränkischen Bildungslandschaft.

4. GESUNDHEIT & SICHERHEIT:

Hochfranken bietet mit Kliniken in Hof, Selb, Marktredwitz, Naila und Münchberg, zahlreichen Ärztehäusern und einem Netz nieder-gelassener Ärzte aller Fachrichtungen ein gut ausgebautes Gesundheitswesen. Hoch-franken gilt auch als sicher: Die Kriminalität liegt deutlich unter der in Metropolen, die Aufklärungsquote bei über 70 Prozent

„Wir sind seit der Gründung 1946 in Konradsreuth und produzieren zu 100 Prozent in Hochfranken – es gibt für uns keinen Grund um-zuziehen. Daher möchten wir internationalen Spirit in die Region bringen und wünschen uns ein gutes Netzwerk weltweit.“

HANS SCHÖÜSSEL;
GESSCHÄFTSFÜHRER DER
ROHLEDER GMBH
KONRADSREUTH; LANDKREIS HOF

5. KULTUR & FREIZEIT:

Hochfranken ist stark in Kultur und Freizeitaktivitäten: Theater Hof, Hofer Symphoniker, Luisenburg-Festspiele Wunsiedel, Internationale Hofer Filmtage, Festivals, Konzerte, Kleinkunst, Traditionsfeste, Hofer Zoo, Theresienstein, Höllental, Förmitzspeicher, Untreusee, Therme Bad Steben, Siebenquell Weißenstadt, Winter-, Wasser- und Freizeitsport: Hier kommt jeder auf seine Kosten.

6. INDUSTRIE & HANDWERK:

Die Porzellan- und die Textilindustrie bilden das industrielle Erbe der Region. Weltbekannte Unternehmen hinterlassen bis heute ihre Spuren. Heute ist die hochfränkische Wirtschaft geprägt von einer innovativen und heimatverbundenen Branchenvielfalt. Der starke Mittelstand bietet attraktive Arbeitsplätze und Karrierechancen. Big Player sind z. B. REHAU, LAMILUX, Sandler, Vishay. Nice-to-know: Mit einer der höchsten Industriedichten Deutschlands ist Hochfranken ein attraktiver Wirtschaftsstandort.

„Die Menschen sind offen für In-novation und zukunftsweisende Entscheidungen mit Bodenhaf-tung. Der Wunsiedler Weg der Energiewende beweist das an-schaulich – allen voran der Ener-giepark in Holenbrunn, der sich absolut positiv entwickelt und am Wachsen ist.

Ich wünsche mir, dass noch viele Familien die Qualität der Region zu schätzen wissen, und viele Macher, die hier ihre Freiräume entdecken.“

OBERBÜRGERMEISTER
NICOLAS LAHOVNIK
WUNSIEDEL,
LANDKREIS WUNSIEDEL

7. ARBEITEN & LEBEN:

Hier findest du hohe Lebensqualität: Miet- und Grundstückspreise sind günstig, eben-so die Lebenshaltungskosten. Kurze Wege – zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Aktivitäten – bedeuten, mehr Zeit zu haben: Raus aus der Hektik und rein in die Ruhe.

8. STADT & LAND:

Hochfranken umfasst Städte mit Kultur und Shopping-Möglichkeiten, aber auch kleinere Gemeinden, in denen der Traum vom eigenen Haus nah ist. Viele Kommunen sind via Blog, App und Social Media erreichbar und vermitteln Informationen schnell an ihre Bürger.
Nice-to-know: Rehau ist die einzige Modellstadt Bayerns: Nach dem Stadtbrand von 1817 wurde die Stadt neu gebaut: mit schnurgeraden, rechtwinkligen Straßen und einem großen, zentralen Marktplatz.

„Ich bin stolz auf den Zusammenhalt in unserer Stadt und darauf, wie vielfältig sich die Menschen engagieren. An Münchberg gefällt mir besonders gut, dass wir als Tor zur Genussregion und als Tor zu Fichtelgebirge und Frankenwald hervorragend liegen und es hier einfach lebenswert ist. Hier zu leben ist wie Urlaub zu machen.

Sein Wunsch: „Münchberg soll weiterhin so weltoffen, tolerant, vielfältig und lebendig bleiben. Gerade jetzt zeigt sich, wie stark eine Gesellschaft ist und wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und sich gemeinsam zu engagier.“

BÜRGERMEISTER
CHRISTIAN ZUBER
MÜNCHBERG; LANDKREIS HOF

9. GENUSS & KULINARIK:

Hochfrankens Gastronomie ist traditionell und lebendig und setzt auf regionale Produkte. Kleine Brauereien, Metzger und Bäcker pflegen Handwerk, Qualität und Vielfalt.

„Die Röslauer sind fleißig und engagiert. Sie machen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement das Leben in unserer Gemeinde lebenswert. Die örtlichen Industrie- und Gewerbebetriebe sind uns treu – sichern und schaffen neue Arbeitsplätze.

Ich wünsche mir, dass unser Ort lebenswert bleibt. Dazu gehört die schon vorhandene gute Infrastruktur – von A wie Apotheke bis Z wie Zahnarzt.“

BÜRGERMEISTER
TORSTEN GEBHARDT
RÖSLAU, LANDKREIS WUNSIEDEL

10. KREATIVITÄT & FREIRAUM:

In Hochfranken findest du den Raum, den deine Ideen brauchen: für dein Startup, dei-ne Karriere, dein Leben

„In Naila hat sich viel getan – ob Bildung, Bau, Gesundheit oder Tourismus. Wir haben einen sehr guten Wirtschafts-, Gesundheits- und Schulstandort, der die Menschen – besonders junge Familien – wie ein Magnet zum Wohnen, Arbeiten und Leben in die Stadt zieht.

Naila soll sich weiterhin wirt-schaftlich entwickeln, aber auch gesellschaftlich: Die über 140 örtlichen Vereine zeigen, dass Gemeinsinn und das kommunale Ehrenamt wichtige Stützen unse-rer Stadt sind. Das soll auch in Zukunft so bleiben.“

BÜRGERMEISTER
FRANK STUMPF
NAILA, LANDKREIS HOF

Azubis auf dem Land – gesucht und gefunden // Familien erwünscht!

Was wäre eine Region ohne Nachwuchs? Die Corona-Pandemie macht die Suche nach Azubis für viele Unternehmen sehr mühsam.

Manche Schulabgänger sind verunsichert, ob die Betriebe überhaupt ausbilden. Seit Jahren geht der Trend dahin, dass es immer mehr Ausbildungsplätze gibt, aber immer weniger passende Bewerber. In Bayern kommen auf einen Ausbildungsplatzsuchenden knapp 13 nicht besetzte Stellen. Ob die Suche in der Stadt oder auf dem Land einen Unterschied macht? „Die Rahmenbedingungen in ländlichen Gegenden sind wahrscheinlich nur minimal schwieriger, gerade für junge Leute mit geringerer Mobilität“, sagt Jürgen Werner, Geschäftsleitungsmitglied der REHAU AG + Co. Gleichzeitig wird die Region für junge Menschen immer attraktiver. „Immer mehr Jugendliche schätzen das Leben in der Region Hochfranken“, sagt Hans Schüssel, Geschäftsführer der Rohleder GmbH. „Ich sehe in der Zukunft keine Schwierigkeiten, dass ich oder andere Unternehmen hier Azubis finden werden“, sagt Susanne Lang, Horenso Consulting, „Den jungen Menschen ist es möglich, in internationalen Unternehmen zu arbeiten und dennoch können sie nahe bei der Familie sein. Außerdem zahlen sie weniger Miete als in Großstädten.“ „Wir haben zum Glück keine Probleme bei der Azubi-Suche“, sagt Rolf Brilla, Geschäftsführer der ProComp Professional Computer GmbH, „IT ist eine Zukunftsbranche.“
Hochfrankens Unternehmen sind sich einig: Es ist wichtig, Präsenz zu zeigen und in Kontakt mit potenziellen Kandidaten zu treten – ob auf Messen, via Social Media, Sponsoring, Schulkooperationen oder Schnupperpraktika. Die Unternehmen lassen sich etwas einfallen, um passende Auszubildende zu gewinnen und zu binden. Die GELO Holzwerke GmbH z. B. lädt schon Kindergartenkinder zum Erlebnisbesuch ein – die Kleinen lernen viel über den Wald und den Rohstoff Holz.
Azubi sein bedeutet Vielfalt. Zum Beispiel werden alle Azubis der BHI Biohealth International GmbH fest in verschiedene Arbeitsabläufe einbezogen; sie bearbeiten von Anfang an eigenständig Aufgaben, bei denen sie auf die Unterstützung ihrer Kollegen zählen können. Die Hohenberger Manufaktur für Tapeten ist sich im Klaren darüber, dass die Work-Life-Balance stimmen muss: „Wir bieten an, die Aufgaben der Auszubildenden und ihren Platz bei uns so flexibel wie möglich zu gestalten“, sagt Geschäftsführer Ralf Taubert. Die Farbenwerke Wunsiedel ermöglichen es Azubis, ein E-Bike zu nutzen. Und: Die Unternehmen setzen gezielt auf Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung.


„Bei uns gibt es nahezu alles, was ich mir nur wünschen kann.“

Florian Wachter, winFORS e.V.


„Wer einmal hier ist, will nie wieder weg.“

Wunsiedels Oberbürgermeister Nicolas Lahovnik

Zukunft boomt! Pandemie-Zeiten sind unsicher, trotzdem hat KARRIEREZIEL seine Mitgliedsunternehmen gefragt: Welche Wirtschaftszweige werden in Hochfranken in den nächsten Jahren einen Schub bekommen? In diesen zehn Bereichen sehen die Befragten die größten Potenziale:

1. TOURISMUS:

Hochfranken bietet Natur, Wellness und Gesundheit. Deutsche Touristen entdecken ihr Land ganz neu – davon werden Fichtelgebirge und Frankenwald profitieren.

2. TECHNOLOGIE:

Hochfranken punktet mit Innovationen und Kreativität – neue Entwicklungen werden sich in den Bereichen IT, High-Tech, Digitalisierung und Smart-Home verwirklichen lassen.

3. LOGISTIK:

Die zentrale Lage Hochfrankens ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb innerhalb der Logistikbranche.

4. AUTOMOBILZULIEFERER

5. DIENSTLEISTUNGEN

6. REGENERATIVE ENERGIEN („Grüner Wasserstoff“)

7. FAHRRADBRANCHE bzw. SPORT-UND-FREIZEIT-SEKTOR

8. BAUBRANCHE

9. KLASSISCHES HANDWERK

10. JUNGE LEUTE MIT NEUEN IDEEN, HANDMADEPRODUKTE und NACHHALTIGKEIT

werden Zukunftsthemen in Hochfranken sein.

„Oberkotzau kann mit renommierten Mittelstandsbetrieben und motivierten Fachkräften punkten. Wir haben eine intakte Infrastruktur, einen hohen Freizeitwert und ein lebendiges Vereinsleben. In den vergangenen Jahren haben wir viel geleistet – darauf bin ich sehr stolz.
Ich wünsche mir, dass Oberkotzau ein starker Wirtschaftsstandort und eine attraktive Wohngemeinde bleibt.“

Bürgermeister Stefan Breuer Oberkotzau, Landkreis Hof

„In Rehau kann man sich zuhause fühlen. Wir haben ein gepflegtes Stadtbild und die Menschen sind bodenständig. Besonders stolz bin ich, dass sich die Wirtschaft hier so positiv entwickelt hat.
Ich wünsche mir, dass die lokalen Angebote von Einzelhandel über Handwerk bis zu den produzie- renden Unternehmen und die da-mit verbundenen Arbeitsplätze erhalten bleiben.“

Bürgermeister Michael Abraham rehau, Landkreis Hof

Wir sind seit unserer Gründung 2003 in Hochfranken ansässig und ein heimatverbundenes Un-ternehmen. Das zeigen wir auch weiterhin: Wir vergrößern unsere Produktionsflächen und schaffen so mehr Arbeitsplätze.“

Stefan Gebhardt, Geschäftsführer BHI Biohealth International GmbH Münchberg, Landkreis Hof

„Seit unserer Gründung 1948 ist unser Stammsitz hier in Rehau; wir sind tief mit der Region ver-bunden. Hier haben wir hervor-ragende Aus- und Weiterbildungs-möglichkeiten, viele Fachkräfte und eine gute Infrastruktur.
Für die Zukunft wünschen wir uns natürlich, dass wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Erfolgsge-schichte REHAU weiterschreiben und stolz darauf sein können, mit nachhaltigen Produkten und Lösungen den Fortschritt für mehr Lebensqualität von Menschen in verschiedensten Lebensbereichen zu gestalten.“

Jürgen Werner, Mitglied der Geschäftsleitung REHAU AG + Co rehau, Landkreis Hof

Digitalisierung und Zukunftsideen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie betont: „Der digitale Wandel ist in vollem Gange“. Bis 2018 haben 28 Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland die Digitalisierung strategisch stark in ihre Planung eingebunden, 39 Prozent nutzen das Internet der Dinge.

Der Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zeigt besonders für Hoch-franken, dass der Weg dieses Wandels noch längst nicht abgeschlossen ist. Rolf Brilla, ProComp Professional Computer GmbH, kritisiert: „Es fehlt eine gute Vernetzung mit Glasfaser, die entscheidend ist für die Zukunft. Außerdem verhindern viele Funklöcher in der Region ein flächendeckendes mobiles Internet.“ Die Stadt Naila unternimmt etwas: „Mehr als 80 Kilometer Glasfaserkabel werden im gesamten Stadtgebiet verlegt“, sagt Bürgermeister Frank Stumpf. „Der digitale Wandel kann nur durch Akzeptanz gelingen. Er ist bereits in vollem Gange und wer sich davor verschließt, riskiert, den Anschluss zu verlieren“, warnt der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel. „Anspruch sollte sein, neuen Technologien eine Chance zu geben, um deren Vorteile für sich und das eigene Unternehmen nutzen zu können.“ Weigel ist klar, dass „Sinnhaftigkeit, Sicherheit und einfaches Handling die Schlüsselvoraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung“ sind. Wichtig für Unternehmen aus dem Konsumsektor ist es, eine Balance zwischen digitalen Angeboten und persönlicher Kundenansprache zu finden. „Mit einer eindrucksvollen Inszenierung unserer Marken und Modethemen sowie der persönlichen Beratung sorgen wir für ein besonderes Einkaufserlebnis“, sagt Christian Preisenhammer, Geschäftsführer der NoBasics Fashion GmbH.
Digitale Lösungen sind die Zukunft, z. B., um Meetings und Konferenzen abzuhalten. „Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit wächst“, sagt Jürgen Werner, REHAU AG + Co. „Die Zeit, die wir früher im Auto oder Flugzeug verbracht haben, investieren wir heute sinnvoll in neue Projekte“, sagt Ralf Taubert, Geschäftsführer der Hohenberger Manufaktur für Tapeten. „Die digitale Vernetzung ist gerade jetzt sehr wichtig und wird sicher auch in Zukunft eine noch größere Rolle spielen“, prognostiziert der Selber Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch. „Vieles kann auf diesem Weg effizienter und mit weniger Zeitaufwand erledigt werden. Die persönliche Vernetzung verliert aber dennoch nicht an Bedeutung und sollte nach wie vor gepflegt werden.“ Soziale und gesellschaftliche Verbindungen drohten sonst, verloren zu gehen. „Der persönliche Kontakt ist digital nicht zu ersetzen“, betont der Rehauer Bürgermeister Michael Abraham.
Ob physisch oder virtuell: Vernetzung bleibt ein zentrales Thema, um Hochfranken voranzubringen. winFORS e. V. will verschiedene Akteure zusammenbringen: „Bei uns dürfensich auch Nichtmitglieder zu Meetings einfinden, um sich so mit anderen Teilnehmern zu vernetzen“, erklärt Florian Wachter. „Das ist immerhin der Grundgedanke eines offenen Netzwerks und des freien Gedankenaustauschs. Gerade in Hochfranken, finden wir, ist unser Netzwerk gut aufgehoben, wird gebraucht und genutzt – denn nur gemeinsam können wir die Region voranbringen und erfolgreich sein.“ Wunsiedel geht in Sachen Digitalisierung noch einen Schritt weiter: „Mit der aktuell laufenden Smart-City-Strategie sind wir auf einem sehr guten Weg, digital und analog das Beste für die Region zu bewegen“, so Oberbürgermeister Nicolas Lahovnik. Der Münchberger Bürgermeister Christian Zuber sagt: „Im Endeffekt gilt es, eine gute Mischung aus analog und digital zu finden.“

1. IMAGE & MARKETING:

Eine reizvolle Landschaft, harte und weiche Standortfaktoren sowie Raum für Innovation – diese Vorteile müssen nicht nur in die heimischen, sondern auch in die überregionalen Köpfe dringen. Regionalmarketing, Imagepflege und -kampagnen sollten forciert werden.

2. FACHKRÄFTE

von außerhalb an die Region Hochfranken binden.

3. BESSERE VERNETZUNG

und Internetverbindung gewährleisten.

4. ATTRAKTIVEN WOHNRAUM SCHAFFEN.

5. ZEIGEN STATT VERSTECKEN:

Hochfranken muss sich im nationalen und internationalen Vergleich nicht verstecken. Hier ist Lebensqualität, Familienfreundlichkeit, hier ist Wirtschaftsstärke: Viele hochfränkische Unternehmen sind Hidden Champions.

6. VERKEHR & INFRASTRUKTUR:

Hochfranken kann mit seiner zentralen Lage und seiner soliden Infrastruktur punkten. Viele wünschen sich zusätzlich den weiteren Ausbau der Verkehrsanbindungen, speziell an Verkehrsachsen wie die A9, außerdem die Elektrifizierung der überregionalen Bahnstrecken.

7. ZEITGEMÄSSE, MODERNE HOTELANGEBOTE

für den Tourismus etablieren.

8. ATTRAKTIVE ORTSBILDER

gestalten, durch staatliche Förderungen und stabile Finanzierung der Kommunen.

9. BEHÖRDEN SOLLTEN NOCH SCHNELLER AGIEREN.

10. ZUSAMMENARBEIT

von größeren und/oder bekannteren Unternehmen mit Startups fördern.

„Mit den richtigen Maßnahmen kann die Region zu einer positiven Modellregion für das Leben im ländlichen Raum werden“, ist sich Jürgen Werner, Geschäftsleitungsmit-glied der REHAU AG + Co, sicher.

„Die Industriedichte ist sehr hoch und der Mittelstand sehr ausgeprägt, dadurch sind wir nahe an unseren Kunden. Wir würden uns jedoch mehr unternehmerischen Freiraum, weniger Regulierungen und Vorschriften wünschen.

Rolf Brilla, Geschäftsführer ProComp Professional Computer GmbH Marktredwitz, Landkreis Wunsiedel

„Wir können mit unserer wirtschaftlichen Vielfalt an Produktion und Dienstleistungsbetrieben punkten – und mit unserer Infrastruktur (Theater, Hallenbad, Eishalle), die man in anderen vergleichbar großen Städten nicht findet.
Ich wünsche mir, dass unsere Unternehmen die anstehenden Herausforderungen, wie die Coronakrise oder die Umstrukturierungen in der Automobilbranche, gut meistern und zukunftsfähig in die nächsten Jahre blicken können.“

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch Selb, Landkreis Wunsiedel

„Mir gefällt an Marktredwitz besonders gut, dass die Stadt so vielseitig ist: Historische Innenstadt kombiniert mit moderner Architektur, grüne Parkanlagen, traditionelle Gastronomie neben gut sortiertem Einzelhandel und international aufgestellten Unternehmen in unseren Industriegebieten. In Marktredwitz lässt es sich hervorragend leben und arbeiten!
Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass wir mit einem blauen Auge durch die Corona-Pandemie kommen, sodass existenzielle Krisen für die ortsansässigen Unternehmen und die dort Beschäftigten ausbleiben und ich hoffe, dass der außergewöhnliche Zusammenhalt in Marktredwitz weiterhin bestehen bleibt. Der Erfolgskurs der vergangenen Jahre war nur deswegen möglich.“

Oberbürgermeister Oliver WeigelMarktredwitz, Landkreis Wunsiedel

„Seit 70 Jahren stellen wir feine Wandverklei-dungen her. In Hoch-franken haben wir ganz einfach den Platz, den wir brauchen.“

Ralf Taubert, Geschäftsführer Hohenberger Manufaktur für Tapeten Hohenberg, Landkreis Wunsiedel

„Der Tourismus wird für die Re-gion immer wichtiger – das zeigt uns die hohe Nachfrage nach nachhaltiger Outdoorbekleidung. Hochfranken ist eine attraktive Region und wir finden hier alles, was wir zum guten Leben brauchen.“

Christian Preisenham-mer, Geschäftsführer NoBasics Fashion GmbH Selb, Landkreis Wunsiedel

„Der Rohstoff Holz vor Ort zählt zu den besten der Welt und kann sich durchaus mit dem aus Skan-dinavien messen – und auch die Menschen: Der Hochfranke ist fleißig, loyal und herzlich.“

Wolf Christian Küspert, Geschäftsführer GELO Holzwerke GmbH Weißenstadt,Landkreis Wunsiedel

Ausblick

Hochfranken ist auf dem Weg: Bauprojekte laufen, der Wirtschaftsstandort gewinnt an Stärke, das Bewusstsein für die Schönheit der Natur wächst, die Heimatverbundenheit junger Menschen vertieft sich.

„Hochfranken hat nach vielen schwierigen Jahren einen erfolgreichen und zukunfts-fähigen Weg eingeschlagen“, sagt Ulrich Pötzsch. Noch ist nicht alles perfekt: Bürger, Kommunen und Unternehmen arbeiten aber mit Herzblut daran, dass sich noch mehr Menschen in Hochfranken verlieben – und hierbleiben. Sie sind sich einig: Hochfranken ist ein guter Ort zum Leben und Arbeiten – und kann noch mehr.
Auch für gebürtige Hochfranken gibt es hier noch viel zu entdecken und zu erleben.

Die KARRIEREZIEL Insidertipps:

  • Erlebe einen Sonnenaufgang auf der Kösseine und genieße den fantastischen Ausblick.
  • Tauche in Kinowelten weitab des Mainstreams und höre, was Regisseure und Schauspieler zu sagen haben: auf den Internationalen Hofer Filmtagen.
  • Genieße einen Cappuccino im „Fichtelrad“. Oder trinke ein Bier im urigen Biergarten in Schönbrunn.
  • Klettere über Granitblöcke und schlüpfe durch enge Felsspalten: im Felsenlabyrinth der Luisenburg.
  • Genieße den 12-Gipfel-Blick bei Röslau.
  • Mach dich nass: beim Stand- Up-Paddling auf dem Weißenstädter See, beim Baden im Förmitzspeicher, beim Surfen auf dem Untreusee. Konkrete Kunst? Roggen? Erlebe die ungewöhnlichen Museumsjuwelen „Das kleine Museum – Kultur auf der Peunt“ und „ROGG-IN“ in Weißenstadt.
  • Fernweh? Dann besuche doch mal den Oberkotzauer Fernwehpark.
  • Erlebe Luchs und Wildschwein von Nahem (im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel) und Falke, Schneeeule und Weißkopfseeadler in vollem Flug (im Greif- vogelpark Katharinenberg).
  • Genuss zum Schluss: Bratwürste, Braten, Bier, aber auch Kuchen, Brezeln, Lebkuchen – lass‘ dir Hochfranken schmecken!

„An unserer Stadt gefällt mir besonders gut, dass sie nicht nur wirtschaftlich stark ist, sondern durch das besondere Engagement der Menschen für ihre Stadt und ihre Mitmenschen vieles an Lebensqualität bietet, das sich die Menschen in Metropolen nur wünschen können.
Wir streben an, ein staatlich anerkanntes Heilbad zu werden, daher ist es mein Wunsch, dass die nächsten Schritte auf dem Weg zu diesem Ziel uns zeitnah den erhofften Erfolg bringen.“

Bürgermeister Frank Dreyer Weißenstadt,Landkreis Wunsiedel

„Wir sind seit mehr als 115 Jah-ren, seit der Gründung, immer am gleichen Standort. Eine Sitz-verlegung kam und kommt nicht in Frage, weil wir die Region und Wunsiedel mögen und schätzen. “

Dr. Wolfram Ley, Vor- sitzender der Geschäfts-führung Farbenwerke Wunsiedel GmbH Wunsiedel, Landkreis Wunsiedel

„Hochfranken ist ein idealer Standort für Firmen, die Personal in die Region ziehen wollen. Hier fehlt es an nichts.“

Florian Wachter, winFORS e.V.Naila, Landkreis Hof

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Ziegler

Umweltbewusste Unternehmen: Ziegler & Co.

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Sich selbst entfalten, eigene Ideen realisieren, Verantwortung übernehmen, Kreativität und Engagement ausleben: Hochfranken bietet Platz für Unternehmergeist. Dem mit Paletten handelnden Familienbetrieb ebenso wie dem Medikamente-Versender oder dem Künstler-Startup. Drei Beispiele.

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